Über dieses Buch
Der Beitrag analysiert die Rezeption babylonisch-assyrischer Religionen im Werk eines Grazer Bibelwissenschaftlers. Im Fokus stehen mythologische Texte wie das Enūma eliš und das Gilgamesch-Epos sowie Weisheitsliteratur, die als Kontext für das Alte Testament betrachtet werden. Die Darstellung zeigt, wie altorientalische Überlieferungen zur Relativierung theologischer Grenzziehungen beitrugen. Trotz begrenzter Quellenbasis wird die Bedeutung mesopotamischer Literatur für das Verständnis biblischer Texte betont und die Notwendigkeit interkultureller Perspektiven in der Bibelwissenschaft unterstrichen.

