Über dieses Buch
Der Text skizziert den aktuellen Diskurs zu Künstlicher Intelligenz im Allgemeinen und verkörperter KI – Humanoide, Roboter und menschenähnliche Maschinen – im Besonderen und kontextualisiert somit die Beiträge des Bands Imaginationen Künstlicher Menschen. Dabei werden drei Thesen formuliert. Der Text geht erstens davon aus, dass die Rede vom künstlichen Menschen ein Oxymoron darstellt. Er diagnostiziert zweitens die Nachträglichkeit beim Verstehen und bei der Regulierung von KI. Drittens thematisiert er die Komplexität in der Darstellbarkeit von KI-Technologien und die Deckbildfunktion von Fiktionen in zeitgenössischen Romanen, Filmen und Serien. Den Human- und Geisteswissenschaften wie auch den künstlerischen Beiträgen kommt dabei die kritische Aufgabe zu, die gegenwärtigen disruptiven Entwicklungen zu verstehen, um einen gesellschaftlich verantwortlichen Umgang mit ihnen zu ermöglichen.

