Über dieses Buch
Eugénie Desmedt reflektiert über das Zurücknehmen als sprachliche, künstlerische und existenzielle Geste. Zwischen Ausstellungseröffnung und innerem Rückzug entfaltet sich ein poetischer Diskurs über Urheberschaft, Verlust und die Sehnsucht nach Stille. Entscheidungen formen Realität, doch mit jedem Schritt gehen Möglichkeiten verloren. Zurücknehmen bedeutet nicht nur Korrektur, sondern auch das Verlangen, sich selbst aus der Gleichung zu entfernen – ein Akt der Befreiung durch Unsichtbarkeit.

