Die Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare feiert im Jahr 2021 ihr 75-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass werden auf Initiative von Bruno Bauer Beiträge zur VÖB und ihrer Geschichte versammelt. Die Themen reichen von der Gründung der Vereinigung über erstmals umfassend behandelte Bereiche wie den Vorgängerverein und die Ehrungen der VÖB, die Geschichte und Themen der Bibliothekartage und Vereinspublikationen bis zum Engagement des Vereins für die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder und das neu strukturierte und ausgewertete Vereinsarchiv. Darüber hinaus werden Eckdaten zusammengestellt, die den Band zu einem Nachschlagewerk zur österreichischen Bibliotheksgeschichte machen.
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Stefan Alker-Windbichler ist Leiter der Fachbereichsbibliothek Germanistik, Nederlandistik und Skandinavistik der Universitätsbibliothek Wien. Er veröffentlicht zu Provenienzforschung und Bestandserschließung, zur österreichischen Literatur und zur literatur- und kulturwissenschaftlichen Kontextualisierung der Bibliothek. Zuletzt: „Weil ich keines lese!“ Nicht-Leseszenen in der Bibliothek. In: Leseszenen. Poetologie – Geschichte – Medialität, hg. von Irina Hron, Jadwiga Kita-Huber und Sanna Schulte (Heidelberg 2020).
Studium der Geschichte an der Univ. Wien, 1987 Mag., 1988 Bibliotheksausbildung; Berufliche Laufbahn: 1988–2004 UB Wien (ab 1989 Fakultätsbibliothek der Fakultät für Medizin an der Univ. Wien, ab 1992 Stv. Bibliotheksleiter), 2005–2020 Leiter der UB der Univ. für Medizin in Wien; Mitgliedschaft/Funktionen in der VÖB: VÖB-Mitglied seit 1990; ab 2002 Mitglied der Kommission für Normung, 2002–2020 Vorstandsmitglied, 2008 Gründungsmitglied der AG NS-Provenienzforschung, 2019–2020 Präsident der VÖB; Ehrungen der VÖB: 2002 Bick-Medaille in Bronze; gestorben 2020.
Christina Köstner-Pemsel ist Leiterin der Fachbereichsbibliothek Romanistik und Provenienzforscherin an der Universitätsbibliothek Wien. Sie veröffentlichte zu Bibliotheksgeschichte und Provenienzforschung. Zuletzt: Künstliche Intelligenz in Bibliotheken (Hg. gem. mit Elisabeth Stadler und Markus Stumpf). Graz 2020.
Walter Mentzel ist Historiker und Mitarbeiter an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin der Medizinischen Universität Wien. Forschungsarbeiten und Publikationen zur Fotografiegeschichte, der Ersten und Zweiten Republik, Flüchtlingspolitik und NS-Provenienzforschung.
Ortwin Heim studierte Geschichte und Romanistik an den Universitäten Trier und Wien. Praktika an der Bibliothèque du Centre Georges Pompidou, Paris (8–9/1979 und 9/1980), wissenschaftliche Hilfskraft Universität Trier Lehrstuhl für neuere und neueste Geschichte (9/1981–6/1983), Staatsexamen (1984), Promotion (1988). Bibliothekarische Ausbildung an der Universitätsbibliothek und der Stadtbücherei Bochum sowie der Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen in Köln. 2. Staatsexamen (1991). Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (FH) Leipzig (1992–1994). Lippische Landesbibliothek Detmold (1994). Bayerische Staatsbibliothek München (1994–1995). Österreichische Nationalbibliothek Wien (1995–1998). Universitätsbibliothek Wien mit Unterbrechungen seit 1998. Mitglied der VÖB seit 2001, Sekretär der VÖB 2004–2013, Archivar der VÖB seit 2006.
Pamela Stückler ist Leiterin der Universitätsbibliothek Graz und Vizepräsidentin der VÖB. Ihre Arbeitsschwerpunkte waren in den vergangenen Jahren die Weiterentwicklung von Digitalisierungsservices sowie Bibliotheksmarketing.
Eva Ramminger studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Alte Geschichte an der Universität Innsbruck und begann ihre Karriere an der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Tirol in Innsbruck, die sie seit 2016 leitet. 1986 wurde sie Mitglied der VÖB und ist seither in verschiedenen Funktionen tätig, seit 2019 als 2. Vizepräsidentin. Gegenwärtig arbeitet das Team der ULB Tirol gemeinsam mit VÖB und BVÖ an der Ausrichtung des 1. Österreichischen Bibliothekskongresses, der 2022 in Innsbruck stattfinden wird.
Susanne Blumesberger ist Leiterin der Abteilung Repositorienmanagement PHAIDRA-Services an der Universitätsbibliothek Wien. Sie veröffentlich zu den Themen Forschungsdaten-, Repositorienmanagement, zu Open Science und Open Data. Zuletzt: Repositorien als Tools für ein umfassendes Forschungsdatenmanagement. Am Beispiel von PHAIDRA an der Universitätsbibliothek Wien. In: Bibliothek Forschung und Praxis 44 (2020), H. 3, S. 503–511.
Gabriele Pum arbeitet seit 1985 in der Ausbildungsabteilung, seit 1987 Leiterin der Ausbildungsabteilung der Österreichischen Nationalbibliothek und Stellvertretung der Ausbildungsleiterin für die Verwendungsgruppen A, B, C und D – Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationsdienst; ab 2004 organisatorische Ausbildungsleiterin an der Österreichischen Nationalbibliothek und Mitglied der Prüfungskommission des Universitätslehrganges Library and Information Studies; ab 2005 Vorsitzende der Prüfungskommission für die Lehrlingsausbildung Archiv-, Bibliotheks- und InformationsassistentInnen; Mitglied der ARGE der Ausbildungsverantwortlichen Österreichs für die einheitliche Ausbildung des wissenschaftlichen Bibliothekspersonals an Universitätsbibliotheken; seit 1993 Vorsitzende der Kommission für Aus- und Fortbildung der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare; seit 2011 Mitglied der VÖB-Ehrenkommission.
Justus Düren ist Provenienzforscher mit den Schwerpunkten Bibliotheken und „Sonderauftrag Münzen“. Forschungsprojekte in der Bibliothek des Bundesdenkmalamts und der Österreichischen Nationalbibliothek. Derzeit tätig für die Kunstverwaltung des Bundes, Berlin.
Tamara Frömel absolvierte an der Universität Wien die Bachelorstudien Klassische Philologie und Geschichte, studiert ebenda Geschichtsforschung und Archivwissenschaften (IFÖG) und betreute im Rahmen der Neuaufstellung im Zuge des Jubiläumsjahres das Archiv der VÖB.