Über dieses Buch
Die Universität Graz verfolgt seit Jahren eine interne Diskussion zur Qualitätsdefinition von akademischer Leistung, die sich seit der Unterzeichnung der CoARA (Coalition for Advancing Research Assessment) Commitments intensiviert hat. Mit der Einführung des „Activity Frameworks“ soll ein neues Erwartungshaltungs- und Anerkennungssystem für Leistungen/Aufgaben im Wissenschaftsbetrieb implementiert werden, das sich neben den klassischen, quantitativen Indikatoren vor allem den nicht quantifizierbaren Elementen des wissenschaftlichen Alltags und einhergehenden Tätigkeiten widmet. Viele dieser Tätigkeiten werden bereits erbracht und stellen einen essenziellen Bestandteil der Wissenskommunikation, der Vernetzung und Transparenz und der Nachwuchsförderung dar, finden aber in den bisherigen Systemen kaum bzw. wenig Anerkennung. Mit dem Activity Framework soll nun ein Kulturwandel stattfinden, der diese Tätigkeiten definiert und Verbindlichkeiten darlegt, bei gleichzeitiger Anerkennung und Wertschätzung dieser Aufgaben.

