Das Interesse an klassischen Schulsprachen, wie Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch, hat sich im tertiären Bildungssektor in den letzten Jahren erheblich verändert. Während bei „kleinen“ und „mittleren“ Sprachen die Anzahl an Kursen steigt und sich insbesondere bei asiatischen Sprachen, wie z. B. Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch, ein vorsichtiger Trend abzeichnet, verlieren die von der Europäischen Union vielfach propagierten klassischen Sprachen an Bedeutung. Am Beispiel des Zentrums für Sprache, Plurilingualismus und Fachdidaktik der Universität Graz wird aufgezeigt, wie sich die „Hauptsprachen“ Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch in den Studienjahren 2007/08 bis 2022/23 entwickelt haben. Eine eingehende Analyse des Angebots und der Nachfrage lässt Rückschlüsse auf das Fremdsprachenerwerbsverhalten der Studierenden zu und führt zu Überlegungen, welche Beweggründe für das Erlernen oder Nicht-Erlernen einer Fremdsprache im Vordergrund stehen.
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